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EL education center of excellence

HTL St.Pölten, EL 

ist Altium  Education Center of Excellence

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RDP und Abschlussprüfungen

Zitierregeln für die DA und die Abschlussarbeit:

Zusammengestellt nach ÖNORM A2658-1 und A2658-2 sowie Arbeitsblättern der HTBL Wels und der HLW Hallein.
Ein wesentliches Prinzip wissenschaftlichen Arbeitens ist die Nachvollziehbarkeit der in einer Diplomarbeit (Abschlussarbeit, fachspezifi-
sche Ausarbeitung. Referat etc) getätigten Aussagen. Werden in einer derartigen schriftlichen Arbeit fremde Quellen verwendet, das heißt
zitiert bzw. den eigenen Aussagen zugrunde gelegt, so sind diese Quellen vollständig und korrekt anzugeben.
Derartige Quellen können zum Beispiel sein:
      • Texte (Bücher, Fachzeitschriften, Produktinformationen, Firmenunterlagen etc.)
      • Filme, Videosequenzen
      • Radiosendungen
      • Unterrichtsinhalte
      • Grafiken (Diagramme, Tabellen, etc.)
      • Informationen aus dem Internet
      • persönliche Mitteilungen, z.B. externer Fachexperten
Das Quellenverzeichnis bildet den Abschluss der Diplomarbeit.
Zitate
Mit Zitaten belegt der Verfasser / die Verfasserin seine / ihre Gedankengänge, Behauptungen und Aussagen. Sie müssen daher kommentiert
und in Beziehung zum konkreten Aspekt der Diplomarbeit gesetzt werden.
Zu vermeiden sind:
        • zu viele und zu umfangreiche Zitate
        • unnötige Zitate (z. B. technisches Allgemeinwissen)
        • ungenaue und falsche Zitate
        • zu wenige Zitate (sind die Ergebnisse wirklich selbst gefunden und geschrieben worden?)
        • aus ihrem Zusammenhang gerissene Zitate
Zitate sind grundsätzlich wörtliche Übernahmen aus dem Text und durch Anführungszeichen am Anfang und am Ende als solche zu
kennzeichnen. Es können ganze Sätze, Satzteile oder einzelne Wörter zitiert werden. Zitate können als „wörtliches Zitat“ oder als
„indirektes Zitat“ in den eigenen Text eingefügt werden.
Das wörtliche Zitat
      • Das Zitat darf nicht willkürlich aus seinem Textzusammenhang gerissen und sinnentstellend wiedergegeben werden.
      • Zitate bis zu zwei Zeilen werden in den eigenen Text eingefügt.
      • Zitate über mehr als zwei Zeilen werden ca. 1cm eingerückt und engzeilig im Blocksatz geschrieben.
      • Die Quellenangabe sollte in beiden Fällen im Anschluss an das Zitat in Klammer angeführt werden.
      • Werden Teile des Textes ausgelassen, so ist das durch Klammern und Auslassungspunkte (...) zu kennzeichnen.
      • Eigene erklärende Anmerkungen, Sinnergänzungen oder Einschübe im Zitat werden mittels eckiger Klammer [mein Kommentar]
      markiert.
Beispiel: Blocksatz
      Sie wurde zum ersten Mal 1695 in England Wirklichkeit, als das Parlament auf die Zensur (...) verzichtete. Auf dem Kontinent hat man
      die Pressefreiheit erst knapp hundert Jahre später [1789 während der Französischen Revolution] verkündet. (Killinger 1998, 105)
Beispiel: im Text
Die Pressefreiheit zählt zu den wichtigsten Kennzeichen einer Demokratie. Sie wurde zum ersten Mal 1695 in England Wirklich-
keit, als das Parlament auf die Zensur (...) verzichtete. (Killinger 1998, 105). Aber auch heute muss die Pressefreiheit immer wieder
verteidigt werden.
Das indirekte Zitat
Der Sinn des Quellentextes darf nicht verändert werden. Indirekte Zitate bleiben ohne Anführungszeichen im Arbeitstext unter Hinzufügung
von (vgl. Autor, Jahreszahl, Seite)
              Abschließende Prüfungen                                                                                                 Seite 93
Beispiel:
Die Pressefreiheit zählt zu den wichtigsten Kennzeichen einer Demokratie. Sie wurde in England 1695 zum ersten Mal verkündet. Erst viel
später, während der Französischen Revolution 1789, wurde sie wieder gewährt. (vgl. Killinger 1998, 105)
Vereinfachte Zitierregeln nach ÖNORM
1. Werke eines Autors:
Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. - Verlagsort: Verlag, Jahr.
Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Auflage - Verlagsort: Verlag, Jahr.
Beispiele:
     Sandgruber, Roman: Bittersüße Genüsse. Kulturgeschichte der Genußmittel. – Wien: Böhlau, 1986.
     Messmer, Hans-Peter: PC-Hardwarebuch. Aufbau, Funktionsweise, Programmierung. Ein Handbuch nicht nur für Profis. 2. Aufl. - Bonn:
     Addison-Wesley, 1993.
2. Werke mehrerer Autoren:
Nachname, Vorname; Nachname, Vorname; Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Auflage - Verlagsort: Verlag, Jahr.
Beispiel:
     Bauer, Leonhard; Matis, Herbert: Geburt der Neuzeit. Vom Feudalsystem zur Marktgesellschaft. - München: Deutscher Taschenbuch
     Verlag, 1988.
3. Sammelwerke, Anthologien, CD-ROM mit Herausgeber:
Nachname, Vorname (Herausgeber): Titel. Untertitel. Auflage - Verlagsort: Verlag, Jahr.
Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. In: Nachname, Vorname (Herausgeber): Titel. Untertitel. Auflage - Verlagsort: Verlag, Jahr.
Beispiele:
     Popp, Georg (Hg.): Die Großen der Welt. Von Echnaton bis Gutenberg. 3. Aufl. - Würzburg: Arena, 1979.
     Killik, John R.: Die industrielle Revolution in den Vereinigten Staaten. In: Adams, Willi Paul (Hg.): Die Vereinigten Staaten von Amerika.
     Fischer Weltgeschichte Bd. 30. - Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 1977.
     Killy, Walther (Hg.): Literatur Lexikon. Autoren u. Werke deutscher Sprache. – München: Bertelsmann, 1999. (Digitale Bibliothek, 2)
4. Mehrbändige Werke:
Nachname, Vorname: Titel. Bd. 3 - Verlagsort: Verlag, Jahr.
Beispiel:
     Zenk, Andreas: Leitfaden für Novell NetWare. Grundlagen und Installation. Bd. 1 - Bonn: Addison Wesley, 1990.
5. Beiträge in Fachzeitschriften, Zeitungen:
Nachname, Vorname des Autors des bearbeiteten Artikels: Titel des Artikels. In: Titel der
Zeitschrift, Heftnummer, Jahrgang, Seite (eventuell: Verlagsort, Verlag)
Beispiel:
     Beck, Josef: Vorbild Gehirn. Neuronale Netze in der Anwendung. In: Chip, Nr. 7, 1993, Seite 26. - Würzburg: Vogel Verlag
6.   CD-ROM-Lexika:
Beispiel:
     Encarta 2000 - Microsoft 1999.
7. Internet:
Nachname, Vorname des Autors: Titel. Online in Internet: URL: www-Adresse, Datum.
(Autor und Titel wenn vorhanden, Online in Internet: URL: www-Adresse, Datum auf jeden Fall)
Beispiel:
     Ben Salah, Soia: Religiöser Fundamentalismus in Algerien. Online im Internet: URL: „http://www.hausarbeiten.de/cgi-bin/superRD.
     pl“, 22.11.2000.
     Der Weg zur Doppelmonarchie. Online in Internet: URL: http://www.parlinkom.gv.at/pd/doep/d-k1-2.htm, 22.11.2000.
Seite 94                                                                                Abschließende Prüfungen
8. Firmenbroschüren, CD-ROM
Werden Inhalte von Firmenunterlagen verwendet, dann ist ebenfalls die Quelle anzugeben.
Beispiel:
     Digitale Turbinenregler. Broschüre der Firma VOITH-SIEMENS Hydropower, 2006
9. Abbildungen, Pläne
Werden Abbildungen aus einer fremden Quelle [z.B. Download, Scannen) in die Diplomarbeit eingefügt, so ist unmittelbar darunter die
Quelle anzugeben.
Beispiel:
Abb. 1: Digitaler Turbinenregler [ANDRITZ VATECH HYDRO]
10. Persönliche Mitteilungen
Beispiel:
     König, Manfred: Kössler GmbH Turbinenbau am 8. März 2006.
Anlage 2 - Titelblatt der Diplomarbeit
Auf dem Titelblatt der Diplomarbeit sind folgende Angaben entsprechend dem nachfolgenden Muster anzuführen:
          • Schule
          • Schulform inklusive Ausbildungsschwerpunkt
          • Schullogo / HTL Logo
          • Titel der Diplomarbeit
          • Alle Verfasser / Verfasserinnen
          • Vorname, Zuname, Jahrgang, Katalognummer
          • Alle Betreuer / Betreuerinnen
          • Datum der Abgabe
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